Nach der Laufpause und neue Ziele

Zwölf Tage ist es schon her, dass mich eine Kapselzerrung im Knie bei der Zugspitz Trailrun Challenge gebremst hat. Ein Besuch beim Sportarzt später hatte ich eine Bandage um das Knie und acht Tage Laufpause verordnet bekommen. Samstags kam dann die Bandage ab und gehen war wieder schmerzfrei möglich, das hieß also Sonntag zum Mittag: erster Lauf. Nur lockere 10km im Grundlagentempo, das Knie war nur leicht zu spüren, aber bei der Belastung noch ok. Das Tempo war leider etwas gering, statt 5:00min/km beim GA1-Training, waren es 5:27min/km. Dennoch zufrieden, ich konnte mich wieder läuferisch bewegen. Dienstag der zweite Test und mit 5:22min/km etwas flotter. Und heute der erste 65 MinutenGA2-Lauf, Tempo immer noch nicht zufriedenstellend, aber das Knie hält. Es war nichts zu spüren und Treppe runter geht auch wieder.

Meine nächsten Rennen:

28. September: Sparkassenhalbmarathon in Ulm
Mein Ziel: das erste Mal unter 1:30. Meine bisherige Bestleistung steht bei 1:31:44 vom März 2013. Danach kam eine langwierige Verletzung mit Neuaufbau seit Oktober 2013. Beim Frankfurt Halbmarathon im März diesen Jahres gab es eine 1:36:10. Vor zwei Wochen hatte ich die Form, die 1:30 knapp zu schaffen. Jetzt renne ich dieser etwas hinterher, aber ich habe ja noch 3 Wochen. Der Lauf soll ja aus dem vollen Training gelaufen werden.

26. Oktober: Frankfurt Marathon
Hier war ich letztes Jahr schon angemeldet, da ich den Startplatz gewonnen hatte. 2012 gab ich auf der Strecke mein Marathondebut mit 3:28:58, die Bestzeit liegt bei 3:21:20, gelaufen beim Darß-Marathon 2013. Hier hat mich ab km28 heftiger Gegenwind ausgebremst. Den Startplatz konnte durch die Verletzung für teilnehmerfreundliche 10€ umschreiben. Die 3:15 sollen fallen, werde aber optimistisch auf 3:10 gehen. Die Ausdauer ist da, so viele lange Läufe wie jetzt hatte ich noch nie in der Vorbereitung. Da macht sich das Training für den Zugspitzmarathon bezahlt.

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